Wenn einer Alarm schlägt, alarmieren alle - maximale Sicherheit für Ihr Zuhause.
Funkvernetzte Rauchmelder kommunizieren per Funkwellen drahtlos miteinander. Löst ein Melder aus, alarmieren alle anderen gleichzeitig. Das bedeutet: Sie werden in jedem Raum des Hauses gewarnt, unabhängig davon, wo der Brand entstanden ist. In großen Häusern oder mehrstöckigen Gebäuden ist dies lebensrettend, da einzelne Rauchmelder möglicherweise nicht im gesamten Gebäude hörbar sind.
Die Vernetzung erfolgt über verschlüsselte Funksignale im Frequenzbereich 868 MHz. Diese Frequenz ist speziell für Sicherheitsanwendungen reserviert und störungsfrei. Die Reichweite beträgt im Freien bis zu 100 Meter, in Gebäuden durch Wände und Decken hindurch typischerweise 30-50 Meter – mehr als ausreichend für die meisten Wohngebäude.
Ein Brand entsteht im Keller Ihres Hauses. Der Kellermelder löst sofort aus. Gleichzeitig alarmieren alle vernetzten Melder im gesamten Haus – auch im 2. Stock, wo Sie und Ihre Familie schlafen. Ohne Vernetzung würden Sie den Kellerbrand möglicherweise erst bemerken, wenn der Rauch bereits die oberen Stockwerke erreicht hat.
Funkvernetzte Rauchmelder sind die ideale Wahl für alle größeren Wohnbereiche. Besonders empfehlenswert sind sie für:
Einfamilienhäuser mit Keller, Erdgeschoss und Obergeschoss
Wohnflächen über 100m² mit vielen Räumen
Zusätzliche Sicherheit durch lautere Gesamtwarnung
Schutz für alle Familienmitglieder in jedem Raum
Büros, Praxen, kleine Hotels und Pensionen
Keine Kabel nötig – ideal für denkmalgeschützte Gebäude
Die wichtigsten technischen Eigenschaften von Funkrauchmeldern:
Die Investition in funkvernetzte Rauchmelder ist höher als bei Einzelmeldern, bietet aber deutlich mehr Sicherheit:
| Produkt | Preis | Empfehlung |
|---|---|---|
| Einzelmelder ohne Funk | ab 20€ | Kleine Wohnungen |
| Funkrauchmelder (einzeln) | ab 40€ | Nachrüstung |
| Funk-Set (5 Melder) | ab 180€ | Einfamilienhaus |
| Funk-Set (10 Melder) | ab 350€ | Großes Haus |
| Professional-Installation (pro Melder) | ab 50€ | Inklusive Montage |
Je nach Hersteller können zwischen 12 und 40 Melder miteinander vernetzt werden. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit 5-8 Meldern ist dies mehr als ausreichend. Bei größeren Objekten können mehrere Gruppen gebildet werden.
Ja, moderne Funkrauchmelder senden im 868 MHz-Band, das auch durch Beton und Mauerwerk reicht. Bei sehr massiven Decken kann die Reichweite reduziert sein, in normalen Wohnhäusern ist dies jedoch kein Problem. Bei Unsicherheit empfehlen wir einen Vor-Ort-Test.
Das ist technisch möglich, allerdings sind nur die Funkmelder untereinander vernetzt. Normale Melder bleiben Einzelgeräte. Für maximale Sicherheit empfehlen wir, alle Melder im Haus zu vernetzen.
Bei einem Fehlalarm (z.B. durch Wasserdampf) wird das Alarmsignal ebenfalls an alle vernetzten Melder weitergegeben. Sie können den Alarm meist über eine Stummschaltungstaste an jedem Melder deaktivieren. Bei häufigen Fehlalarmen sollte der betroffene Melder überprüft werden.
Die Installation ist auch für Laien möglich. Allerdings empfehlen wir für die optimale Platzierung und Vernetzung einen Fachmann. Besonders bei größeren Systemen stellen wir die korrekte Programmierung und Reichweite sicher.
Hochwertige Funkrauchmelder mit Q-Label haben fest verbaute Lithium-Batterien mit einer Lebensdauer von 10 Jahren. Nach dieser Zeit muss der gesamte Melder ausgetauscht werden, da die Batterie nicht gewechselt werden kann.
Ja, viele moderne Funkrauchmelder lassen sich in Smart-Home-Systeme integrieren. Sie können Alarme per App empfangen, auch wenn Sie nicht zuhause sind. Beliebte Systeme sind die Bosch Smart Home Rauchmelder, Homematic IP und Fibaro Smoke Sensor.
Die verwendete Funkfrequenz 868 MHz ist für Sicherheitsanwendungen reserviert und stark geschützt. Die Kommunikation ist verschlüsselt. Ein Hacken oder Stören ist extrem unwahrscheinlich und wurde in der Praxis bisher nicht beobachtet.
Wir beraten Sie zur optimalen Lösung, planen und installieren Ihr vernetztes Rauchmelder-System – professionell und zum Festpreis.